1. das Netzteil ist ohne Funktion bzw. PC startet nicht
Mögliche Ursachen:
das Power-Switch Kabel vom PC-Gehäuse ist nicht am Mainboard angeschlossen
der 20/24 polige ATX Stecker sitzt nicht fest und hat keinen richtigen Kontakt
der P4 Stecker ist nicht angeschlossen (wenn es das Mainboard erfordert).
Die CPU sitzt nicht richtig im Sockel
Arbeitsspeicher ist nicht kompatibel zum Mainboard:
(PC´s starten auch ohne Speicherriegel, wenn Postcode´s (Pieptöne) vom Mainboard ertönen, dann ist das Netzteil OK).
Alle PC Karten auf richtigen "Sitz" in den Steckplätzen (Slot´s) überprüfen
Netzschalter vom Netzteil ist nicht eingeschaltet
Netzanschlusskabel ist nicht am Netzteil angeschlossen
Steckdosenleiste ist eventuell defekt bzw. einschalten, wenn hier ein Schalter vorhanden ist.
Möglicherweise liegt ein Defekt am Mainboard vor.
2. das Netzteil verursacht einen Kurzschluss
Mögliche Ursachen:
unzureichende Kühlung im PC-Gehäuse, zusätzliche Lüfter können hier Abhilfe schaffen.
Der PC arbeitete im permanenten Dauerbetrieb über Monate, ohne dass das System zwischenzeitlich abgeschaltet wurde.
Das Netzteil ist eventuell durch nachträglich installierte Highend-Komponenten (z.B. Grafikkarte) "überlastet" worden. Die Leistungsfähigkeit des Netzteils ist hierdurch überschritten worden.
Blitzschlag ins Stromnetz (Überspannung).
Der Stromanschluss für das Diskettenlaufwerk ist verpolt angeschlossen worden - dadurch entsteht ein Kurzschluss (Kabel sind dann vielfach verschmort)
der PC sollte von Zeit zu Zeit vom Staub befreit (ausgesaugt) werden, insbesondere die Lüfter am Netzteil, CPU, Grafikkarte. Zuviel Staub auf den Bauteilen führt zu einer Erhöhung der Temperatur, wodurch es zu Ausfällen kommen kann. Staub kann sich statisch aufladen und dadurch elektrisch leitend werden, was ebenfalls Abstürze des Rechners verursachen kann.
3. Der Netzteil-Lüfter ist zu laut
Mögliche Ursachen:
Die Temperatur im PC-Gehäuse ist erhöht, da möglicherweise keine oder eine zu geringe Anzahl von Lüftern zur Kühlung im Gehäuse montiert worden sind.
Der CPU-Lüfter bläst seinen Warmluftstrom direkt in den Netzeillüfter, wenn der Montageabstand zu gering ist und heizt dadurch zusätzlich die Temperatur im Inneren des Netzteils auf. Die Lüftersteuerung des Netzteils reagiert in diesem Fall mit einer Anhebung der Drehzahl sämtlicher angeschlossener Lüfter, was wiederum einen hohen Geräuschpegel erzeugt.
4. Gerät macht (zirpende) Geräusche
Mögliche Ursachen:
Das Netzteil wird eventuell durch zusätzlich installierte Highend-Komponenten "dauerüberlastet", dadurch kann die Leistungsfähigkeit vollständig ausgereizt sein. Hierdurch steigt die Temperatur im Netzteil, in Folge dessen drehen die Lüfter schneller und der Geräuschpegel wird lauter. Auch kann es zu zirpenden Geräuschen kommen, die von Spulen verursacht werden.
bei einigen Mainboards zirpen ebenfalls Spulen, deren Ferrithalbschalen nur geklebt sind und durch die magnetischen Kräfte in mechanische Schwingungen geraten und genau diese können wir als Zirpgeräusch hören.
5. Hinweis: wenn Sie in ein ENERMAX Netzteil durch die Lüfterrotoren schauen,
können Sie an verschiedenen Spulen weiß gefärbten Spezialkleber erkennen. Dies ist kein Grund zur Sorge. Das ist eine Notwendigkeit im Produktionsprozess und hat keinerlei negative Auswirkungen.